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Hart erkämpfter Sieg gegen Aldekerk

Den besseren Start am vergangenen Samstag hatte Aldekerk. Mit schnellem Spiel und kreativen Lösungen gingen die Gäste bis zur vierten Minute mit 4:0 in Führung. Wülfrath agierte in dieser Anfangsphase zu fahrig und scheiterte mehrmals frei vor der Torhüterin. Jule Kürten brach den Bann in der fünften Minute (1:4) und die Gastgeberinnen waren endlich im Spiel – konnten in der 14. Minute sogar ausgleichen (5:5).

Das Spiel war auch durch die Entscheidungen der beiden Schiedsrichter geprägt. Insgesamt verhängten die Unparteiischen zehn 7m gegen den TBW – davon waren einige durchaus diskutabel – und sprachen den Kalkstädterinnen drei zu. Das bremste allzu oft das Wülfrather Tempospiel und man kam selten in einfache Gegenstöße.

Bis zur 23. Minute blieb es ein Spiel auf Augenhöhe (10:11). Dann erhielt der TBW eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe gegen Jule Kürten und Luisa Kieckbusch. Diese kritische Phase konnte Wülfrath jedoch gut überstehen, zudem gelang Sina Meyer in zweifacher Unterzahl ein Treffer. Auf der Gegenseite traf Aldekerk allerdings per 7-Meter und der TBW ging mit drei Toren Rückstand in die Halbzeit.

In der 2. Halbzeit wollte das Team von Jörg Büngeler nochmal den Einsatz steigern, um das Spiel noch herumzureißen. Und das gelang sehr gut – schon in der 34. Minute gelang der Ausgleich (15:15). Dank einer Siebenmeterparade von Melanie Schindowski, konnten die Gastgeberinnen in der 38. Minute mit zwei Toren in Führung gehen (17:15).
In der 49. Minute schaffte der TBW die Führung auf drei Tore auszubauen, verpasste aber im Anschluss den Sack zuzumachen. Die Gäste vom Niederrhein gaben nicht auf und wurde es in den letzten Minuten nochmal spannend.

Wülfrath nutzte die Chancen im Angriff nicht, Aldekerk dagegen schon und erzielte zweieinhalb Minuten vor dem Ende das Unentschieden (25:25). Jule Kürten verwandelte den nächsten 7m sicher (26:25, 58.), kassierte im Anschlusss in der Abwehr allerdings eine Zeitstrafe. Dadurch musste Wülfrath das Spiel in Unterzahl beenden. Aldekerk nutze den Vorteil und traf 70 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich.

Lena Feldstedt konnte im direkten Gegenangriff nur per Foul gestoppt werden und verwandelte den Strafwurf sicher zum 27:26. Jetzt hieß es noch 23 Sekunden in Unterzahl überstehen. Mit viel Einsatz und zwei Stoppfouls lies die Abwehr keinen Wurf aufs Tor mehr zu. Es blieb für Aldekerk nur noch ein direkter Freiwurf übrig, da die Spielzeit bereits abgelaufen war. Durch eine Zeitstrafe gegen Melanie Schindowski, standen nur noch 4 Spielerinnen im Block. Trotzdem gelang es der Abwehr den Wurf zu stoppen und damit den knappen Sieg festzuhalten.

„Das war heute keine gute Leistung unsererseits, aber mit etwas Glück und viel Einsatz haben wir die Punkte in Wülfrath behalten.“ fasst Jörg Büngeler die Leistung seines Teams nach Abpfiff zusammen.
Am kommenden Wochenende tritt der TBW beim Tabellendritten TV Beyeröhde an – da wird eine deutliche Steigerung nötig sein, um bestehen zu können.

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