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Mühsame zwei Punkte für die Tabellenführerinnen.

„Das war heute keine gute Leistung von uns, aber am Ende zählen die zwei Punkte“. So viel das nüchterne Fazit von Cheftrainer Jörg Büngeler nach der Partie gegen die Adler Königshof am vergangenen Samstag aus. Die eigentliche Stärke der Wülfratherinnen – eine stabile Abwehr – war an diesem Spieltag keine. So viele Gegentore bekamen die Tabellenführerinnen in noch keinem Spiel.

Von Beginn an fehlte der Zugriff in der Abwehr. Wülfrath war auf die ungewöhnlichen Spielpraxis der Gäste – lange Passstafetten mit überraschenden Angriffsaktionen – durchaus vorbereitet, ließ sich aber doch immer wieder überraschen und konnte die Tore nicht verhindern.

Nach sieben Minuten und einem Stand von 4:2 sah es noch nach einem souveränen Auftritt aus, aber dann kamen die Gäste ins Rollen und glichen erst aus (4:4, 8.) und gingen dann in Führung (6:8, 12.). Wülfrath nahm eine Auszeit, deren Erfolg aber schnell verpuffte. Zwar konnten die Gastgeberinnen wieder in Führung gehen (11:10, 15.) und den Vorsprung leicht ausbauen (13:11, 20.). Dann aber war Königshof wieder da und übernahm die Führung (13:14, 23.).

Jörg Büngeler sah sich zu einer zweiten Auszeit in der ersten Hälfte gezwungen. Der deutlichen Ansprache folgte eine verbesserte Abwehrarbeit. Wülfrath ließ nur noch zwei Tore zu und ging mit 19:16 in die Pause.

Der Auftakt in die zweite Halbzeit war gut – drei Tore in Folge zum 22:16 (34.). Bis zur 53. Minute konnten man den beruhigenden Vorsprung halten (32:26). Dann aber fehlte die Konsequenz im Angriff und Wülfrath tat sich weiterhin schwer in der Abwehr. Besonders Patricia Scicolone und vor allem Marie Küppers bekamen die Hausherrinnen nicht in den Griff, sodass Königshof auf drei Tore Rückstand verkürzen konnten (34:31, 57.).

Die letzten drei Minuten konnte Wülfrath dann ungefährdet herunterspielen und einen 37:33-Heimsieg verbuchen.

Zu der durchwachsenen Leistung kam früh im Spiel ein weiter Wermutstropfen. Nadine Hölterhoff verletzte sich früh am Knie und konnte nicht mehr spielen. Die Diagnose wird für Anfang der Woche erwartet.

Am kommenden Wochenende tritt Wülfrath bei St. Tönis an. Gegen die Tabellenvierten wird eine deutliche Steigerung in der Abwehr nötig sein.

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