Tradition. Heimat. Leidenschaft.

Das Derby zwischen dem TB Wülfrath und dem LTV in der heimischen MTC-Sporthalle war geprägt von intensiver Action und hohen Temperaturen, die die Atmosphäre in einer vollen Halle zusätzlich aufheizten.

Abgesehen von den Langzeitverletzten Jakob Fagin und Hendrik Hanisch (beide Kreuzbandriss), konnte Trainer Leszek Hoft in diesem Spiel aus dem Vollen schöpfen. Besonders die beiden Neuzugänge Rouven Jahn und Florian Görigk, die immer Sommer vom LTV gekommen waren, brannten auf das Duell mit den ehemaligen Mannschaftskameraden.

Der Beginn des Spiels war vielversprechend für den TB Wülfrath, der bereits nach 8 Minuten mit 6:3 in Führung lag. Doch Jan Micus vom LTV erwies sich als ständige Bedrohung und konnte immer wieder entscheidende Aktionen setzen. In der 19. Minute gelang dem LTV der Ausgleich zum 11:11. Leszek Hoft nahm die Auszeit, die aber auch keinen entscheidenden Impuls für das Wülfrather Spiel brachte und so ging man mit einem knappen Rückstand (15:16) in die Pause.

Die zweite Halbzeit versprach weiterhin Spannung, da beide Teams hart um den Sieg kämpften. Der LTV zeigte dabei einige starke Angriffe über die Mitte, die den TBW vor Herausforderungen stellten. Das Spiel blieb bis zur 41. Minute ausgeglichen (23:23)

Dann aber schlichen sich nach und nach einige Probleme bei der Chancenverwertung und technische Fehler in das Spiel des TBW ein. Diese wurden von den Wuppertalern immer wieder gnadenlos bestraft und so ging der LTV letztendlich mit einem knappen Sieg von 32:30 als Gewinner vom Feld.

„Es war für beiden Mannschaften das erwartet emotionale und leidenschaftliche Spiel.“ fasst Leszek Hoft nach Abpfiff zusammen. „Am Ende hatte Wuppertal die besseren Konzepte und hat diese konsequenter ausgespielt. Zudem ist es uns nicht gelungen, die zweite Welle des LTV zu unterbinden. Dadurch haben wir fast zehn Tore kassiert.“

Für die Herren des TBW geht der Kampf um den Klassenerhalt am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel bei der Turnerschaft St. Tönis (17 Uhr) weiter.

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