Das dritte Heimspiel in Folge bringt für die Handballerinnen des TB Wülfrath am kommenden Samstag, den 3. Oktober 2026, eine richtungsweisende Partie mit sich. Um 20:15 Uhr empfängt der TBW den Aufsteiger TuS Königsdorf. Der Anpfiff in der Wülfrather MTC Arena (Fortunastraße) verschiebt sich aller Voraussicht nach um 15 Minuten, da Königsdorfs Trainer Ole Romberg im Vorfeld noch die 1. Herrenmannschaft betreut.
Die Gäste reisen nach einem durchwachsenen Saisonstart als Tabellenvorletzter an. Einem vielversprechenden Punktgewinn zum Auftakt gegen Bensheim-Auerbach folgten eine deutliche Auswärtsniederlage in Köln und eine bitterer Heimpleite gegen den TV Aldekerk. Wülfrath rangiert mit lediglich einem Zähler mehr auf dem 7. Tabellenplatz.
Wülfraths Co-Trainer Jörg Büngeler unterstreicht die Brisanz der Begegnung: „Somit kommt dieser Begegnung in der frühen Phase der Saison schon eine erhebliche Bedeutung zu. Beide Mannschaften werden alles daransetzen zu gewinnen, um sich nicht im unteren Bereich der Tabelle festzusetzen“.
Der Aufsteiger aus Königsdorf ist keineswegs zu unterschätzen. Das Team von Ole Romberg überzeugt durch variable Angriffsauslösungen, bedient immer wieder gefährlich die Kreisläuferposition und verfügt über wurfgewaltige sowie eins-gegen-eins-starke Rückraumspielerinnen. Zudem baut Königsdorf enormen Druck in der eigenen Abwehr auf und schaltet blitzschnell in den Tempogegenstoß um.
Um gegen diesen Gegner zu bestehen, zieht das Wülfrather Trainerteam Selbstbewusstsein aus den positiven Abschnitten der knappen Niederlage gegen Mainz II. „In der Nachbetrachtung war das Spiel gegen Mainz II – trotz der Niederlage – nicht schlecht. Vor allem vor dem Hintergrund, dass 22 der 30 Tore durch Stammspielerinnen der 1. Mannschaft erzielt worden sind“, ordnet Büngeler die vergangene Partie ein.
Für den Samstag fordert der Co-Trainer eine klare Marschroute: „Wir müssen wieder den Elan und die Begeisterung auf die Platte bringen, mit der wir in den ersten 20 Minuten gegen Mainz einen Fünf-Tore-Vorsprung erarbeitet haben und der letzten zehn Minuten, in der wir einen Sechs-Tore-Rückstand fast aufgeholt haben. Besonders wichtig wird in diesem Spiel sein, die Fehlerquote zu drücken und die Abschlussquote zu erhöhen, die uns im Spiel gegen Mainz den Erfolg vermasselt hat“.
Die Vorbereitung unter der Woche verlief aufgrund von berufs- und krankheitsbedingten Ausfällen erneut nicht ganz reibungslos. Zudem fehlt Nele Wagener weiterhin wegen einer Bänderverletzung. Dennoch gibt sich Büngeler kampflustig: „Wir werden alles daran setzen, die zwei Punkte in Wülfrath zu halten und versuchen wieder – wie auch in den vergangenen Heimspielen – die Zuschauer zu begeistern“.
Das Spiel wird wie gewohnt kostenpflichtig im Livestream auf sporteurope.tv übertragen.