Am kommenden Samstag, den 26. September 2026, steht für die Handballerinnen des TB Wülfrath das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm. Um 20:00 Uhr empfängt die Mannschaft von Jan Artmann und Jörg Büngeler die Zweitvertretung des 1. FSV Mainz 05 in der MTC Arena. Ursprünglich war die Partie in Mainz angesetzt, doch auf Bitte der Gäste wurde das Heimrecht getauscht, da in Rheinland-Pfalz zum geplanten Termin keine Hallenkapazitäten zur Verfügung standen.
Mit dem FSV Mainz II gastiert eine hochveranlagte, sehr junge Mannschaft im Niederbergischen Land. Die Truppe von Trainerin Hanna Dankwardt belegt derzeit mit 2:2 Punkten direkt hinter dem TBW den 6. Tabellenplatz. Nach einer achtbaren Auftaktniederlage gegen die TSG Leihgestern feierten die Mainzerinnen zuletzt einen souveränen Auswärtserfolg beim TV Aldekerk.
„Die durchweg jungen Spielerinnen haben zwei Jahre Zeit, sich unter sehr guten Bedingungen zu entwickeln und sich für den Kader der ersten Mannschaft zu empfehlen. Sie sind durchweg technisch gut ausgebildet, spielen einen schnellen Ball nach vorne, lassen den Ball im gebundenen Spiel schnell laufen und suchen auch aufgrund ihrer individuellen Stärke den Abschluss“, charakterisiert Wülfraths Co-Trainer Jörg Büngeler das Mainzer Talentschuppen-Konzept. Damit verspricht das Duell gegen die „Dynamites“-Reserve eine hochspannende Standortbestimmung zu werden.
Beim TBW stimmte die Ausbeute im Angriff an den ersten beiden Spieltagen bereits hervorragend – durchschnittlich über 35 erzielte Treffer pro Partie sprechen eine deutliche Sprache. Stellschrauben gibt es nach dem wilden 37:40 gegen den PSV Recklinghausen jedoch in der Hintermannschaft.
„Wir müssen zur Abwehrleistung aus dem ersten Spiel zurückfinden und unsere Angriffsleistung stabil auf die Platte bringen. Unter diesen Voraussetzungen haben wir eine gute Chance, die zwei Punkte in Wülfrath zu behalten“, fordert Büngeler. Allerdings mahnt der Co-Trainer auch zur Wachsamkeit gegenüber unberechenbaren Faktoren: „Bei einer zweiten Mannschaft besteht immer die Option, dass Spielerinnen aus dem Bundesliga-Kader der ersten Mannschaft auflaufen, die das Bild dann doch verändern können.“
Personell bleibt die Lage unverändert: Nele Wagener muss weiterhin wegen ihrer Bänderverletzung pausieren. Dennoch blickt das Trainerteam zuversichtlich auf das anstehende Match. „Wir freuen uns auf jeden Fall auf das zweite Heimspiel, wollen die Zuschauer wieder mit einer sehr engagierten Leistung mitnehmen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung auf den Rängen“, so Büngeler abschließend.
Das Heimspiel wird wie gewohnt kostenpflichtig im Livestream auf sporteurope.tv übertragen.